Binary vs. Cloud
Resistro gibt es in drei Formen: das quelloffene selbst gehostete Binary, Resistro Cloud und Resistro Enterprise. Diese Seite erklärt, welches Betriebsmodell zu welchem Setup passt.
Resistro gibt es in drei Formen: das quelloffene selbst gehostete Binary, Resistro Cloud und Resistro Enterprise. Die Frage ist nicht, welches „besser" ist. Die Frage ist, welches Betriebsmodell zu deinem Setup und deiner Arbeitsweise passt. Alle drei fahren dieselbe resistro-Engine — Unterschied ist, wer sie betreibt und wie viel davon du aus dem Browser steuern kannst: die Console gibt dir eine Teilmenge der CLI, keine CLI-Parität.
Resistro Binary
Open Source, selbst gehostet, kostenlos. Das Binary ist die richtige Wahl, wenn du das Werkzeug selbst betreiben und die volle Verantwortung für den Betrieb übernehmen willst.
- Apache 2.0
- Selbst gehostet
- Kostenlos im Betrieb
- Derselbe Produktkern wie Cloud
Resistro Cloud
Von Resistro gehostet. Cloud ist die richtige Wahl, wenn du Resistro nutzen willst, ohne den operativen Aufwand selbst zu tragen.
- Von Resistro gehostet
- Derselbe Produktkern
- Kleiner, klar abgegrenzter Leistungsumfang
- Für kleine selbst verwaltete Postgres-Setups
Resistro Enterprise
Selbst gehostete Management Console. Enterprise ist die richtige Wahl, wenn du mehr als eine Handvoll Datenbanken selbst betreibst und Zugriff, Nachweis und Betriebsdaten an einer Stelle steuern willst — ohne dass Backups dein Netz verlassen.
- Selbst gehostet, Daten bleiben im eigenen Netz
- Dieselbe resistro-Engine wie Binary und Cloud
- Die Console löst Backup, Restore-Test, Drill und PITR-Restore aus
- Bewusst eine Teilmenge der CLI — keine CLI-Parität
Wann passt das Binary?
Nimm das Binary, wenn du das Werkzeug selbst betreiben willst.
- Du betreibst bereits eigene Hosts und Dienste.
- Du übernimmst Backup-Jobs, Updates, Monitoring und Alerting selbst.
- Du willst volle Kontrolle über Deployment und Betriebsmodell.
- Du bevorzugst ein offenes Werkzeug gegenüber einem gehosteten Dienst.
Das Binary passt, wenn du bewusst ein selbst gehostetes Setup willst und der zusätzliche operative Aufwand für dich vertretbar ist.
Wann passt Cloud?
Nimm Cloud, wenn du Resistro nutzen willst, aber den Betrieb nicht selbst tragen möchtest.
- Du betreibst selbst verwaltete PostgreSQL.
- Stündliche Backups sind für dein Setup ausreichend.
- Du willst kein eigenes Backup-System aufbauen oder warten.
- Du möchtest einen kleineren, klar abgegrenzten Dienst statt eines Enterprise-Backup-Produkts.
Cloud ist derzeit für Solo-Entwickler und kleine Teams mit kleinen selbst verwalteten PostgreSQL-Setups gebaut. Nicht für Enterprise-Anforderungen, nicht für Managed-Database-Plattformen und nicht für Setups, bei denen PITR oder SLA-Zusagen zwingend sind.
Der Produktkern ist derselbe
- Derselbe Produktkern
- Derselbe Grundansatz: PostgreSQL-Backups mit Fokus auf einen nachvollziehbaren Restore-Pfad
- Dieselbe schlanke Produktphilosophie: keine aufgeblähten Enterprise-Versprechen
Wenn du das Binary betreibst, nutzt du keine abgespeckte Demo. Es ist dasselbe Produkt in einem anderen Betriebsmodell.
Was sich in der Praxis unterscheidet
Binary: Du betreibst Resistro selbst. Du verantwortest Deployment, Updates, Monitoring und operativen Unterhalt. Du entscheidest, wie weit du Alerting, Observability und Betriebsroutinen ausbaust.
Cloud: Resistro betreibt den Dienst für dich. Die Abrechnung läuft über Paddle. Du kaufst in erster Linie weniger operativen Aufwand, kein grundlegend anderes Produkt.
Brauchst du mehr als ein einzelnes Binary?
Wenn du Resistro auf eigener Infrastruktur betreibst und mehr als eine Handvoll Datenbanken verwaltest, kann ein einzelnes Binary irgendwann knapp wirken: keine gemeinsame Sicht über Hosts hinweg, keine Rollen, kein Audit-Trail. Dafür gibt es jetzt Resistro Enterprise: eine Management Console, die du vollständig auf deiner eigenen Infrastruktur installierst und betreibst.
Enterprise ist kein anderes Produkt, sondern dasselbe Betriebsmodell wie Binary und Cloud, nur mit einer eigenen Betriebsebene: Anbindung an euren Identity-Provider, rollenbasierte Zugriffe, Audit-Export und eigenes Branding. Du installierst es selbst, du besitzt es selbst, die Daten verlassen deine Infrastruktur nicht. Die Console ist bewusst eine Teilmenge der CLI, keine CLI-Parität: sie löst Backup, Restore-Test, Drill, PITR-Restore, Retention-Änderungen und Schlüsselverwaltung aus und ist sonst nur lesend. Mehr dazu im Blog-Eintrag zu Resistro Enterprise.
Resistro Cloud öffnen · Trust-Modell ansehen
Enterprise: Console-Demo ansehen für die selbst betriebene Management Console.